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Ayurveda, das traditionelle indische Medizinsystem, wird bei Parkinson zunehmend als ganzheitlicher Ansatz zur Symptomlinderung und Unterstützung der Lebensqualität genutzt. In der ayurvedischen Medizin wird Parkinson auch unter dem Begriff „Kampavata“ beschrieben.

Im Gegensatz zum westlichen Gesundheitssystem handelt es sich bei Ayurveda um ein ganzheitliches Lebenskonzept. Praktische Regeln für den Alltag sollen helfen, die Einheit von Körper, Geist und Seele herzustellen und zu erhalten. Ayurveda geht davon aus, dass jedes körperliche oder seelische Ungleichgewicht ein Problem darstellt und Krankheiten verursacht. Überhaupt ist die Verdauung ein zentrales Thema im Ayurveda, denn die gesündesten Nahrungsmittel nützen nichts, wenn sie nicht vom Körper aufgenommen werden.

Peters Logbuch


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NR Auszug Beitragstext
01 Paradigmenwechsel in der Diagnose und Therapie des Morbus Parkinson bedeutet einen grundsätzlichen Wechsel von einer Diagnose- und Therapieform in eine andere. In diesem Fall von der L-Dopa Therapie in die Behandlung des Darms. Die pathologische Veränderung des Mikrobioms im Colon wird heute als Ursache des Morbus Parkinson angesehen. Sie beginnt bis zu zwanzig Jahre bevor die motorischen Zeichen Akinese, Rigor und Tremor sichtbar werden. Es werden aber auch immunologische Veränderungen beobachtet. Inwieweit diese eine pathogenetische Bedeutung haben, wird zur Zeit abgeklärt.
02 Trotz Parkinson im Tangotakt VON MARKUS PFISTERER, METZINGEN. Marianne Weigert drückt ihr Smartphone. Sanfte Tangomusik erklingt. Weigert breitet ihre Arme aus und wiegt ihren Oberkörper im Takt. In diesem lässt sie später die Finger ineinandergreifen, auf immer andere Art und Weise. Schließlich steht sie auf und geht im Rhythmus des argentinischen Tangos mit wiegenden Armen durch den hellen Begegnungsraum im Haus Matizzo. Marianne Weigert ist an Parkinson erkrankt. Alle, die es auch sind, können zu ihr in die neue Neurotango-Gruppe kommen. Gerne auch mit Partnerin oder Partner, denn Tanzen lebt von der zweisamen Bewegung. Die Gruppe trifft sich freitags ab 14 Uhr im Haus Matizzo. »Wenn wir Musik und Bewegung zusammenbringen, werden im Gehirn neue Synapsen gebildet«, erläutert Weigert. Dadurch können die Parkinson-Erkrankten in gewissem Umfang neue Stabilität gewinnen. Geübt wird erst im Sitzen, später im Stehen oder beim Tanzen. Jeder macht, was er kann oder will. Die Musik ist rhythmisch, aber nicht zu hart. Geht ins Blut und über die Bewegung in den Kopf.
03 Vor meinem THS habe ich eine Woche alternative Medizin kennengelernt. Mein Ziel war es, alles was mir eventuell gut tut, zu lernen. Darunter zählte auch Ohrakupunktur. Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich die Nadel explizit setzen konnte. Es ist kein Witz: Wenn es gut sitzt, erspare ich Medikamente. Das heißt ich kann den Abstand der Medikamenten von 4 auf 5 Stunden erhöhen, ohne dabei steif zu werden. Das ist mein Erlebnis mit Akupunktur. Ich glaube schon, dass Akupunktur, vorausgesetzt gut gekonnt, uns zumindest einen Teil der Medikamente ersparen kann.
04 Verkrampfte, steife, schmerzende oder unkontrolliert zuckende Muskeln sind die Folgen spastischer Lähmungen und anderer neurologischer Bewegungsstörungen. Sie werden etwa durch Schlaganfälle, Cerebralparese, Parkinson oder Multiple Sklerose ausgelöst. Der Anzug Exopulse Mollii Suit kann diesen Patienten helfen, ihr Leben wieder mobiler und aktiver zu gestalten.
05 Ich versuche mal, ergänzend zu euren Erfahrungen mit dem komplementärmedizinischen Ansatz im Hattinger Evangelischen Krankenhaus und gekoppelt an meine Erfahrungen dort, ein paar Punkte zu reflektieren.

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frag Paoli