1. die Suche nach dem „Warum“

Die Frage: „Warum gerade ich? “ wird keine Antwort finden, die weiterhilft. Manchmal kann man nur lernen zu akzeptieren. Es ist befreiender zu fragen: „Was hilft mir jetzt weiter, da ich nun einmal so krank geworden bin? “ In dieser Frage geht es darum, mit einer Krankheit und auch mit Einschränkungen leben zu lernen.

2. Stress und Überforderung

Versuche nicht immer alles perfekt machen zu wollen. Häufig ist gut genug. Energie, die du durch das Aufgeben des Perfektionsanspruchs einsparst, kannst du für andere Aufgaben verwenden oder sie nutzen, um es dir gut gehen zu lassen. Auch wenn ein NEIN vielleicht von Unwohlsein begleitet wird, solltest du es ab und zu nutzen. Nur du selbst weißt, wann deine Belastungsgrenze erreicht ist.

3. in Interesselosigkeit und Antriebslosigkeit verfallen

Bleib aktiv! Versuche deine Selbständigkeit samt deinen täglichen Aktivitäten so lange wie möglich zu erhalten. Manchmal mag das schwierig sein, dennoch: Versuche Hindernisse zu überwinden. Du brauchst einen Motor, einen menschlichen Motor, quasi Komplizen Menschen, die dich mitreißen, ziehen, schubsen oder herausfordern. Es hilft, sich zusammenzutun.

4. ins Schneckenhaus zurückziehen

Vielen ist es aufgrund ihrer Erkrankung unangenehm, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Nimm am Leben teil, anstatt den Rückzug ins Schneckenhaus anzutreten. Die soziale Einbindung ist das A und O. Kontrolliere immer mal wieder, womit du dich tagsüber in Gedanken beschäftigst – vor allem dann, wenn es dir nicht gut geht.

5. Thematisiere Parkinson nicht übermäßig

Informationen, die unseren Körper betreffen, gehen uns besonders nah. Noch dazu, wenn sie mit einer gewissen Unsicherheit verbunden sind. Diese Unsicherheit besteht auf beiden Seiten, aber vor allem bei den andern. Wenn du das Thema P. von dir aus ansprichst, so tue das nur so lange wie nötig und sachlich, damit dein Gegenüber die Möglichkeit hat ebenso zu reagieren. Wenn dein Gegenüber ein weitergehendes Interesse daran hat, kann er/sie das von sich aus äußern.

Fünf Dinge, die du wissen solltest
Fünf Dinge, die du tun solltest

Verfasserin: Canty Lektorin: Dororicklingen

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frag Paoli